Die uralte Brücke zu den Welten des Seins
Schon vor zehntausenden Jahren haben unsere Ahnen mit Hilfe schamanischer Praktiken Wege gefunden, Welten aufzusuchen, die wir heute nur noch aus Träumen, Mythen und Legenden kennen.
Der Schamanismus stellt die Verbindung zum Urgrund, zur Schöpfungsquelle unserer geistigen und physischen Welt selbst dar und umreißt so den flexibel definierten Rahmen unserer Existenz. Er ist die Brücke zur Wiege, in der alle Aspekte unseres Seins eingebettet liegen.
Die schamanische Reise
Durch die Praxis der schamanischen Reise können wir auch heute in Kontakt zu dieser unerschöpflichen
Wissens- und Weisheitsquelle treten, um unser Leben zu bereichern und oftmals entscheidend zu ändern.
Zentraler Bestandteil des Seminares ist das Erlernen der “Schamanischen Reise”. Über den monotonen Rhytmus der Trommel gelangen die TeilnehmerInnen in den schamanischen Bewusstseinszustand, um in der “Nichtalltäglichen Wirklichkeit” die “obere” und “untere Welt” zu bereisen.
Begegnung mit Krafttier und Lehrer
In diesen Welten ist der Kontakt zu eigenem Krafttier und Lehrer, den geistigen Verbündeten (auch Spirits genannt) möglich. Die TeilnehmerInnen lernen, ihre spirituellen Helfer mit einer zielgerichteten Frage aufzusuchen und um Rat und Hilfe zu bitten.
Inhalte und schamanische Praxis
Weitere Bestandteile des Seminars sind:
Krafttiertanz, Heilgesänge, gemeinsame Heilrituale, Reise in die mittlere Welt.
Die TeilnehmerInnen können ihre eigene spirituelle Kraft wieder spüren und sich untereinander über ihre Erlebnisse bei den schamanischen Reisen austauschen.
Heilung und Selbststärkung im Alltag
Die im Seminar erlernten Praktiken und Techniken lassen sich recht einfach in den Alltag integrieren, da das schamanische Reisen auch zur CD möglich ist und nicht unbedingt den Rahmen einer Gruppe benötigt.
Somit lässt sich die Praxis des Reisens gut zum Lösen alltäglicher Probleme einsetzen.
Krafttier und Lehrer stehen uns in der Nichtalltäglichen Wirklichkeit immer helfend zur Seite. Dadurch können wir unsere spirituellen Fähigkeiten wieder herstellen, zu mehr Stärke, Selbstbewusstsein und Gesundheit gelangen und heilend für uns selbst, für andere und für unsere Mutter Erde tätig werden.
Die Seele als Lebensessenz
Im schamanischen Kosmos, in dem generell alles lebt und beseelt ist, gilt die Seele als zentrale Lebensessenz.
Seelenverlust durch Trauma
Durch traumatisierende Erlebnisse wie Unfälle, Missbrauch, Kriege oder auch existenzielle Ängste,
können sich Teile der Seele abspalten. Es kommt zum Seelenverlust, der genauer betrachtet ein Überlebensmenchanismus ist. Bleibt dieser Seelenanteil nun dauerhaft weg, fehlt den Betroffenen logischerweise ein Teil ihrer Lebensenergie. Sie fühlen sich unvollständig und sind nicht mehr voll in ihrer Kraft.
Seelenrückholung als Heilweg
Hier setzt nun die in vielen schmanischen Kulturen bekannte Praktik der Seelenrückholung an. Der Schamane reist in die Nichtalltägliche Wirklichkeit um mit Hilfe seiner Spirits den verlustigen Seelananteil zurück zu bringen, den Menschen wieder zu komplettieren und somit zu heilen.
Inhalte des Aufbauseminars
Diese Methode ist zentraler Bestandteil des Seminares und wird durch ergänzende Praktiken abgerundet.
Zu diesen gehören:
Organseelen zurück holen.
Altes und Überholtes in einem kreativen Prozess sichtbar zu machen, um es in einem rituellen Feuer der Transformation zu übergeben.
Das Finden eines Kraftliedes.
Das Erlernte für andere Menschen anzuwenden.
Jeder Teilnehmer begibt sich in die Rolle des Schamanen, wie auch in die des Klienten. Kraftiere und Lehrer stehen uns bei unserer Arbeit immer helfend zur Seite.
Voraussetzungen und Rahmen
Das Seminar ist für Fortgeschrittene. Sie sollten auf jeden Fall die schamanische Reise beherrschen und Kontakt zu Krafttier und Lehrer haben.
Das Seminar stellt keine psychotherapeutische Arbeit dar. Es ersetzt von daher nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Seelenrückholung ist eine schamanische Heilmethode und mit bekannten psychologischen Praktiken nicht vergleichbar.
Da das schamanische Reisen auch zur CD möglich ist und nicht unbedingt den Rahmen einer Gruppe benötigt, sind die erlernten Techniken gut geeignet Bedürftigen dabei behilflich zu sein wieder in ihre Kraft zu finden.
Mythen als Quelle alten Wissens
Fast alles was wir aus Märchen, Mythen und Legenden kennen, hat seinen Ursprung im Schamanismus.
Sei es nordische Mytholgie, fernöstliche Weisheiten oder auch christliche Symbolik, stets handelt es sich um die prinzipiell gleichen Wirkkräfte, die dort beschrieben werden.
Geht man den Dingen systematisch auf den Grund, wird man feststellen, das auch heute noch überall die alten heidnischen und keltischen Wurzeln zu erkennen sind.
Auch wenn mittlerweile vieles von diesem alten Wissen verloren gegangen ist,
unsere Ahnen sind uns näher als wir glauben.
Die Wiederentdeckung dieser alten Weisheiten kann uns dabei helfen die eigene Kultur und unseren Platz in der Welt besser zu ergründen.
Schamanismus und sein Wert in unserer Zeit
Der Schamanismus begleitet die Menschheit, als ältestes spirituelles System, seit der Altsteinzeit und hat bis heute nichts an Kraft und Faszination verloren.
Schon lange vor dem Auftauchen der Religionen sorgten Schamanen für Gleichgewicht zwischen den Welten.
Seine auf vielfache Weise heilende Wirkung ist zigfach belegt und im Bereich der Bewusstseinsforschung fundiert bewiesen worden.
Lernen Sie in diesem Vortrag viel Spannendes über die Unterschiede schamanischer Kulturen, Einweihungs- und Initiationsrituale, Schamanische Heiltechniken, das Trommeln, Rasseln und Räuchern.
Ausserdem hören Sie von Krafttieren, Heilgesängen, Heilpflanzen, von Schamanismus „im Westen“, anthropologischer Feldforschung, dem schamanischen Bewusstseinszustand und vielem anderen mehr.
Vom Ursprung des Weihnachtsfestes
Schon lange bevor die Christen auf den Plan traten, haben unsere Altvorderen „Weihnachten“ gefeiert. Das Julfest.
Viele der Bräuche die wir heute noch begehen, stammen aus längst vergessenen Zeiten, als unsere Ahnen zur Sonnenwendfeier der Toten gedachten.
Das Wissen um diese alten Bräuche verleiht dem Weihnachtsfest eine spirituelle Tiefe, die uns wieder mit unseren uralten Traditionen verbindet.
Hören Sie in diesem Vortrag über:
Gebildebrote,
den Julritt, den Juleber,
die Rauhnächte,
den Weihnachtsbaum,
den Baumschmuck,
den „Weihnachtsmann“, woher er stammt, warum er mit den Rentieren über den Himmel reitet und Geschenke durch den Schornstein wirft. u.v.m.
Grundidee der schamanischen Beratung
Die schamanische Beratung basiert auf den Prinzipien des klassischen Schamanismus. Klienten lernen die Technik der schamanischen Reise, um eigenständig Antworten auf zentrale Lebensfragen zu finden. Der Zugang erfolgt über den direkten Kontakt mit Krafttier und spirituellen Lehrern, die man während der schamanischen Reise kennenlernt.
Rolle von Klient und Berater
Der Klient praktiziert den divinatorischen Schamanismus selbst. Der Berater wirkt dabei nicht deutend, sondern begleitet methodisch in der „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“. Er oder sie gibt Struktur, Orientierung und praktische Anleitung auf Grundlage des Core-Schamanismus. Die eigentlichen Antworten stammen aus der „Außerzeitlichen Realität“.
Methodik und Bewusstseinsarbeit
Durch den monotonen Rhytmus der Trommel wird der Bewusstseinszustand gezielt verändert, um Zugang zur außerzeitlichen Realität zu ermöglichen. In diesem geschützten Raum werden traditionelle schamanische Problemlösungsmethoden angewandt.
Ein zentrales Element ist das gleichzeitige Erzählen und Aufzeichnen der Reise, wodurch die Erfahrung vertieft und später reflektiert werden kann.
Wirkung und persönliche Entwicklung
Schamanische Reisen ermöglichen es, praktische und weise Antworten auf persönliche Fragen zu erhalten, Ängste zu überwinden und Selbstvertrauen sowie Eigenverantwortung zu stärken. Häufig entstehen daraus ein Gefühl persönlicher Ermächtigung und neue Lebensfreude.
Praxis und Rahmen
Die schamanische Beratung ist stark praxisorientiert. Der Klient lernt, Fragen zu formulieren, schamanisch zu reisen und die Erfahrungen zu deuten – in einem geschützten und vertraulichen Rahmen. In der Regel genügen 4 bis 6 Sitzungen à 2,5 Stunden. Therapeutische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Klärung der Intention
Eine schamanische Heilsitzung beginnt mit der bewussten Formulierung einer konkreten Frage oder Problemstellung. Diese kann körperlicher, emotionaler oder seelischer Natur sein und bildet die Grundlage für die anschließende schamanische Reise. In einem geschützten Rahmen wird die Intention gemeinsam geklärt und energetisch ausgerichtet.
Der Übergang in den schamanischen Raum
Der schamanisch Praktizierende bereitet den Raum vor und unterstützt durch Trommelklang, Gesang oder Räucherwerk den Übergang in einen veränderten Bewusstseinszustand. Während der Klient im äußeren Raum verweilt, begibt sich der Schamane stellvertretend für ihn auf die Reise in die nicht-alltägliche Wirklichkeit.
Die Reise in die Nichtalltägliche Wirklichkeit
Auf dieser inneren Reise folgt der Schamane der gestellten Frage und begegnet spirituellen Helfern, Krafttieren oder symbolischen Bildern. Diese zeigen Zusammenhänge, Ursachen oder blockierende Einflüsse auf, die dem bewussten Verstand oft nicht zugänglich sind. Die Reise dient dem Verstehen und der Klärung auf einer tieferen Ebene.
Heilung und energetische Arbeit
Im weiteren Verlauf bittet derschamanisch Praktizierende um Heilung, Ausgleich oder Unterstützung für den Klienten. Dies kann das Lösen fremder Energien, das Zurückholen verlorener Seelenanteile oder das Stärken der eigenen Lebenskraft beinhalten. Alles geschieht im Einklang mit dem individuellen Prozess des Klienten.
Rückkehr und Integration
Nach Abschluss der Reise kehrt der schamanisch Praktizierende bewusst zurück und schließt die schamanische Arbeit achtsam ab. Die während der Reise gewonnenen Bilder und Botschaften werden behutsam integriert, sodass sie ihre Wirkung im Alltag entfalten können.
Nachklang und Impulse für den weiteren Weg
Im abschließenden Gespräch werden die Erfahrungen der Reise geteilt und in Bezug zur ursprünglichen Fragestellung gesetzt. Die schamanische Heilsitzung versteht sich dabei als Impulsgeber für Veränderung, Selbstheilung und innere Klarheit – ein Prozess, der oft über die Sitzung hinaus weiterwirkt.